Wie bei der spontanen Wahl von HaFü Bit und HiFü Valuta bereits „angedroht“, wartete auf eine kleine, aber sehr feine Schaar von zehn wanderlustigen Commercianer ein etwas entlegener Abstecher ins Berner Oberland, genauer in die Jungfrau-Region, mit einer anspruchsvollen Tour (auch als „Sau-Rüttler“ bezeichnet).

Samstag, 29. August: Aufstieg ab Grindelwald Terminal

Die Teilnehmer reisten aus verschiedenen Regionen der Deutschschweiz nach Grindelwald an, wo sich die illustre Schaar Commercianer pünktlich traf und sich sogleich auf den Weg zum anspruchsvollen Anstieg machte. Es war keine gefährliche Wanderung, aber eine anstrengende, mussten doch über 1‘000 Höhenmeter bis zum Nachtlager bewältigt werden. Beim Berggasthaus Alpligen war der erste offizielle Zwischenhalt geplant, einige Commercianer liessen es sich aber nicht nehmen, um sich bereits zuvor bei der Bergbeiz Brandegg flüssiges Gold zu konsumieren. Im Alpligen angekommen (notabene schon 2/3 des Aufstiegs geschafft!), gab es feine kalte Platten sowie Käseschnitten, gesponsert durch das OK, und genügend Bier gegen den Durst (gesponsert durch den lieben Futuro, der leider nicht mit dabei sein konnte), womit die drohende Dehydrierung erfolgreich abgewendet werden konnte.

Nach dieser willkommenen Mittagspause machte sich der Grossteil der Wandergruppe auf den Weg, das letzte Drittel des Aufstiegs hinter sich zu bringen. Dies bei wunderschönem Wetter und begleitet von einer grandiosen Kulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Nur zwei Kommilitonen entschieden sich für den letzten Aufstieg die Zahnradbahn nehmen, was aber sicher nicht minder spektakulär war.

Das Ziel der ersten Tages-Etappe war die Kleine Scheidegg auf etwas über 2‘000 Meter über Meer und die gleichnamige Lodge beim Endbahnhof. Hier schlugen wir unser Nachtlager auf, glücklich und zufrieden über die an diesem Tag erbrachte Leistung. Unser leckeres Abendessen wurde begleitet von Bier, Wein und zu späterer Stunde auch einer Flasche Rum, welche Kata in flüssiger Form grosszügig finanzierte (Es war an dieser Bergtour extrem schwierig, etwas aus eigenem Sack zu bezahlen bei all den Sponsoren!).

Nach dem Nachtessen konnten sich die mit neuer Energie versorgten Commercianer, in den 1. Stock in ein eigens für uns eingerichtetes temporäres Stammlokal, verschieben, wo ein wunderschöner Stamm mit vielen Kanti, einem Bierstreit und gelungenen Produktionen steigen konnte. Dies brachte den ersten Tag zu einem äusserst würdigen Abschluss. Das Bier zum Stammbetrieb wurde dabei von Futuro und HiFü Valuta gesponsert. Der Stammbetrieb wurde vor Mitternacht geschlossen, was aber einige wenige nicht davon abhalten sollte, den Abend noch etwas zu verlängern, bis auch sie müde in die Federn fielen.

Sonntag, 30. August: Über die Lauberhorn Piste nach Lauterbrunnen

Der zweite Tag dieser Bergtour begann dann relativ früh, trafen sich doch die Teilnehmer (alle pünktlich!) um 08:00 Uhr zu einem reichhaltigen Frühstück, bevor wir uns dann eine Stunde später auf den Weg zum Abstieg machten (diesmal sogar rund 1‘300 Höhenmeter). Vorbei an imposanten Felswänden, grünen Matten, grasenden Kühen und zerklüfteten Schluchten hinab über Wengen ins malerische Lauterbrunnen. Ein Teil des Abstiegs führte uns dabei über die Strecke der weltberühmten Lauberhorn-Abfahrt.

Von Lauterbrunnen aus führte eine flache Wanderung (man kann es auch als Spaziergang bezeichnen) durch das spektakuläre Lauterbrunnental zum letzten Höhepunkt, nämlich den Trümmelbachfällen. Bevor dieses Naturschauspiel besucht wurde, stärkten sich die Kommilitonen nochmals. Ausserdem mussten HaFü und HiFü für die Bergtour 2027 gewählt werden. Im Gegensatz zu letztem Jahr gab es gleich mehrere Kanditen für das ehrenvolle Amt des HaFü, wobei sich bei den Wahlen der diesjährige HiFü Valuta durchsetzte. Als HiFü wurde souverän der liebe Rock gewählt. Mit diesem Duo dürfte für nächstes Jahr eine ansprechende und tolle Bergtour garantiert sein!

Im Anschluss an die Wahlen lud HaFü Bit alle Kommilitonen ein, die atemberaubenden Trümmelbachfälle zu besichtigen. Dort bahnen sich mehrere, vom Gletscherwasser gespeiste Wasserfälle ihren ohrenbetäubenden Weg durch das Innere des Bergs zu Tal. Beeindruckt von dieser Naturgewalt machten sich die wackeren Wanderer individuell auf den Heimweg, ziemlich auf den Felgen von der Tour, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.

HaFü Bit & HiFü Valuta

 

Fotos unserer Bergtour